Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister Dr. Jung, sehr geehrter Herr Landrat Obst, sehr geehrte Damen und Herren des Fürther Stadtrats
Betreff: Umsetzung „Kanukonzept“: Erlass einer Verordnung zur Regelung des Gemeingebrauchs der Flüsse Rednitz, Pegnitz und Regnitz
Sehr geehrter Herr Petschner, sehr geehrte Herren,
vielen Dank für Ihr Schreiben vom 18.11.2024 betreffend das Kanukonzept bzw. die Ge meingebrauchsverordnung der Städte Fürth und Nürnberg.
Die Städte Fürth und Nürnberg haben in Kooperation für die Gewässer Rednitz, Pegnitz und Regnitz ein Konzept für eine nachhaltige und umweltverträgliche Freizeitnutzung mit kleinen Wasserfahrzeugen ohne eigene Antriebskraft (,,Gewässerbefahrungskonzept") erarbeitet. Darauf aufbauend soll der Gemeingebrauch dieser Gewässer mittels Verordnung geregelt werden.
Sehr geehrter Herr Petschner, sehr geehrte Herren,
Herr Oberbürgermeister Dr. Jung hat mir Ihr Schreiben vom 18.11.2024 zur Prüfung und Beantwor tung zugeleitet. Für Ihren Einsatz für unsere Gewässerfauna darf ich Ihnen zunächst unser beider Dank aussprechen.
Wir teilen Ihr Anliegen, den Naturraum an Rednitz, Pegnitz und Regnitz in seiner Gesamtheit zu schützen und seine Artenvielfalt in und an den Gewässern für künftige Generationen zu bewahren. Aus diesem Grund haben wir uns (gemeinsam mit dem Umweltreferat der Stadt Nürnberg) den Um gang mit der Kanu- und sonstigen Bootsnutzung nicht einfach gemacht, sondern in einem aufwändi gen Prozess differenzierte Regelungen und Maßnahmen erarbeitet, um etwaige Beeinträchtigungen durch Gewässerbefahrungen künftig möglichst zu verhindern bzw. zu minimieren.
Aktion „Saubere Landschaft 2025“ im Landkreis Fürth
Ein Lob an unsere tollen Jungfischer und Vereinsmitglieder. Dieses Jahr war die Abordnung des 1.FVZ bei der „Aktion Saubere Landschaft“ des Landkreis Fürth riesig. Um kurz vor acht Uhr versammelten wir uns vor dem Bauhof der Stadt Zirndorf. Kalt war es am Anfang, aber trocken und hell. So viele freundliche und bekannte Gesichter hatte ich dort noch nie gesehen. Bei knapp über 50 Personen habe ich den Überblick verloren, ich glaube aber mindestens 12 Mitglieder unserer Fischerjugend gesehen zu haben, auch beachtlich. Insgesamt waren an der Aktion über 2000 Bürger beteiligt. Alle Achtung.
Der städtische Bauhof stattete uns wieder mit Müllsäcken, Stöcken, Handschuhen, Greifern und schicken gelben Warnwesten aus und wir konnten ausschwärmen, im wahrsten Sinne des Wortes. Diesmal konnten wir guten Gewissens wieder 6 Gruppen bilden (Bibert flussauf vom Bauhof, flussab vom Bauhof und auf der hinteren Flussseite zurück, 2 x Leichendorf bis zum Vereinsheim und Vereinsheim Richtung Leichendorf, wenn ich es richtig verstanden habe). Das Gruppenbild musste diesmal mit Weitwinkelobjektiv aufgenommen werden.
Von allen Teilnehmern zusammen wurden bei der Aktion diesmal rund 20 Tonnen Müll gesammelt, darunter auch 56 Liter Altöl, 8 Farbeimer, Fahrräder, Matratzen, Elektrogeräte, darunter eine vollständige Gefriertruhe sowie 802 Reifen (Quelle Landkreis Fürth). Auch wir Fischer konnten hierzu einen guten Beitrag leisten und auch wieder halbwegs kuriose Dinge beisteuern, wie zum Beispiel einen Einkaufswagen aus der Bibert, eine 4 Meter lange Gerüst-Querstange aus einem Steilufer, unterschiedliche Kleidung, einen erkennbar nagelneuen Hundenapf und wohl verlorene Feederkörbchen. Wichtiger als das Kuriositätenkabinett waren jedoch auch diesmal die Kunststoffteile die aus dem Wasser, entlang der Ufern und aus den Wiesen und Feldern rund um die Bibert gezogen wurden und eben nicht als Mikroplastik unsere Fische ungenießbar und unser Zooplankton lebensunfähig machen konnten wie z. B. Hundekotbeutelchen (gefüllt oder leer), PET-Flaschen, Bonbon- und Schokoriegelpapierchen, Wurst- und Käsepäckchen, Kaffeebecher, Abdeckplanen und vieles mehr. Allein unser Teilgrüppchen, inklusive 5 Jungfischer/innen, konnte am Ende achteinhalb Müllsäcke befüllen.
Diesmal galt, sehr erfreulich, der schöne Spruch „Viele Hände, schnelles Ende!“ denn um ca. 11 Uhr waren die meisten von uns mit ihren Bibert-Abschnitten fertig und zum Bauhof zurückgekehrt. Dort wurden wir wieder gastlich mit Getränken, Suppe und Brot verköstigt und konnten uns sogar noch ein halbes Stündlein dem Stadtpark widmen und dort noch ein halbes blaues Säckchen Kunststoffe auf-klauben. Perfekt gelaufen, keine besonderen Vorkommnisse.
Bericht: Stefan Debast, Bilder: Gabi Debast und Karl-Heinz Petschner
Ab Oktober treffen sich unsere Fliegenfischer wieder wöchentlich zum Fliegenbinden, zum Austausch von Erfahrungen oder einfach nur zu einem gemütlichen Frühschoppen. Alle interessierten Fischerkollegen – ob erfahrene Fliegenfischer oder blutjunge Neulinge – sind herzlich eingeladen. Dies bietet den Teilnehmern die Möglichkeit, ihren Kollegen über die Schulter zu schauen und dabei selbst viel zu lernen.
Treffpunkt ist jeden Sonntag von 09:00 bis 12:00 Uhr im Vereinsheim
Ein Lob an unsere tollen Jungfischer und Vereinsmitglieder. Dieses Jahr war die Abordnung des 1.FVZ bei der „Aktion Saubere Landschaft“ des Landkreis Fürth riesig. Um kurz vor acht Uhr versammelten wir uns vor dem Bauhof der Stadt Zirndorf. Kalt war es am Anfang, aber trocken und hell. So viele freundliche und bekannte Gesichter hatte ich dort noch nie gesehen. Bei knapp über 50 Personen habe ich den Überblick verloren, ich glaube aber mindestens 12 Mitglieder unserer Fischerjugend gesehen zu haben, auch beachtlich. Insgesamt waren an der Aktion über 2000 Bürger beteiligt. Alle Achtung.
Der städtische Bauhof stattete uns wieder mit Müllsäcken, Stöcken, Handschuhen, Greifern und schicken gelben Warnwesten aus und wir konnten ausschwärmen, im wahrsten Sinne des Wortes. Diesmal konnten wir guten Gewissens wieder 6 Gruppen bilden (Bibert flussauf vom Bauhof, flussab vom Bauhof und auf der hinteren Flussseite zurück, 2 x Leichendorf bis zum Vereinsheim und Vereinsheim Richtung Leichendorf, wenn ich es richtig verstanden habe). Das Gruppenbild musste diesmal mit Weitwinkelobjektiv aufgenommen werden.
Von allen Teilnehmern zusammen wurden bei der Aktion diesmal rund 20 Tonnen Müll gesammelt, darunter auch 56 Liter Altöl, 8 Farbeimer, Fahrräder, Matratzen, Elektrogeräte, darunter eine vollständige Gefriertruhe sowie 802 Reifen (Quelle Landkreis Fürth). Auch wir Fischer konnten hierzu einen guten Beitrag leisten und auch wieder halbwegs kuriose Dinge beisteuern, wie zum Beispiel einen Einkaufswagen aus der Bibert, eine 4 Meter lange Gerüst-Querstange aus einem Steilufer, unterschiedliche Kleidung, einen erkennbar nagelneuen Hundenapf und wohl verlorene Feederkörbchen. Wichtiger als das Kuriositätenkabinett waren jedoch auch diesmal die Kunststoffteile die aus dem Wasser, entlang der Ufern und aus den Wiesen und Feldern rund um die Bibert gezogen wurden und eben nicht als Mikroplastik unsere Fische ungenießbar und unser Zooplankton lebensunfähig machen konnten wie z. B. Hundekotbeutelchen (gefüllt oder leer), PET-Flaschen, Bonbon- und Schokoriegelpapierchen, Wurst- und Käsepäckchen, Kaffeebecher, Abdeckplanen und vieles mehr. Allein unser Teilgrüppchen, inklusive 5 Jungfischer/innen, konnte am Ende achteinhalb Müllsäcke befüllen.
Diesmal galt, sehr erfreulich, der schöne Spruch „Viele Hände, schnelles Ende!“ denn um ca. 11 Uhr waren die meisten von uns mit ihren Bibert-Abschnitten fertig und zum Bauhof zurückgekehrt. Dort wurden wir wieder gastlich mit Getränken, Suppe und Brot verköstigt und konnten uns sogar noch ein halbes Stündlein dem Stadtpark widmen und dort noch ein halbes blaues Säckchen Kunststoffe auf-klauben. Perfekt gelaufen, keine besonderen Vorkommnisse.
Bericht: Stefan Debast, Bilder: Gabi Debast und Karl-Heinz Petschner
Bericht vom Umweltschutztag des Fischereiverbandes Mittelfranken vom 26.10.2024 am Europakanal
Diesmal waren wir zu Beginn sehr wenige Zirndorfer Angler, nur sieben, davon zu Anfang nur ein Jungfischer. Ab kurz nach 09.00 Uhr wurden wir dann noch um zwei Leute verstärkt. Wir waren also gerade so genug Leute um uns in zwei Gruppen für beide Uferseiten am Europakanal aufzuteilen. Müllsäcke gab es von Thomas und von Gabi.
Wie auch schon im Jahr zuvor zeigte sich, dass die Kanalufer relativ gut gepflegt und nicht so stark vermüllt waren wie in den ersten Jahren der Aktion. So hielt sich auch die insgesamt angefallene Menge mit sieben blauen Säcken, einem Eimer und Metallteilen in Grenzen. Thomas hat dankbarerweise alles mit seinem Transporter eingesammelt und entsorgt.
Sinnlos war dieser Umweltschutztag jedoch nicht. Gerade die kleinen und unscheinbaren Mikroplastik-Bomben wie Bonbonpapierchen, Kunststoff-Schnapsfläschchen, Verbundstoff-Getränkedosen, die ewigen Coffee-to-go-Becher, Styroporteile, Stücke von Plastikseilen von den Kanalbooten, PET-Flaschen, Zigarettenschachtelfolien oder CBD-Hanf-Cliptütchen sollen ja auf keinen Fall in Rhein oder Donau und damit ins Meer und damit in die Nahrungskette. Jedes Teil das nicht zerrieben und verteilt, sondern in der Müllverbrennung gut gefiltert verkohlt, schadet weder dem Fisch noch demjenigen der den Fisch verspeist. Seien es Vögel, Angler oder Seehunde. So gesehen also sieben Säcke weniger Probleme.
Dennoch. Die Erfahrung aus den letzten Jahren lehrt uns Müllsammler, dass jeder, der am Ufer, im Gebüsch oder auf dem Radweg entlanggeht andere Dinge wahrnimmt, etwas anderes sieht, sich nach anderen Dingen bückt und diese aufhebt und entsorgt. Ich persönlich würde mir für das nächste Jahr eine etwas größere Beteiligung am Umweltschutztag, auch von unseren Jungfischern, wünschen, damit dann im nächsten Jahr noch mehr unentdeckte Abfälle auch gesehen und entsorgt werden. Ich denke auch dieser Arbeitsdienst ist sinnvoll, selbst wenn es unserem schönen Verein nicht so direkt nützt wie andere Arbeiten, etwa an den Vereinsgewässern oder beim Fischerfest.
Einen spektakulären Fund wie den letztjährigen Storch, einen Tresor oder eine Schusswaffe gab es zwar in diesem Jahr nicht, jedoch einen nützlichen. Zwei völlig intakte, ursprünglich wohl recht teure Wobbler die wahrscheinlich nach Grundhängern von einem vorbeifahrenden Boot losgerissen und ans Ufer geschwemmt wurden, konnten nun von einer unserer Jungfischerinnen sach- und fachgerecht wieder ins Angelleben zurückgeführt werden.
Danke an alle Teilnehmer aus unserem Verein die an diesem Umweltschutztag teilgenommen haben und an all die Fischer und Wegebenutzer die im letzten Jahr die Ufer des Europakanals nicht verschmutzt haben.
Bericht und Bilder Gabi und Stefan Debast
Hatten wir in den letzten Jahren beim Angeltrempelmarkt und bei der Vorbereitung dazu immer schönes Wetter, so war in diesem Jahr die Prognose für Aufbau und Durchführung wettertechnisch eher schlecht. Doch unser Schutzpatron und Wettergott Petrus hat sich mit einem Machtwort gegen alle heidnischen Regenmacher behauptet und hat für die Zeitspanne des Marktes zwar bewölktes aber regenfreies Wetter durchgesetzt. So war die Mehrzahl der gemeldeten Händler pünktlich vor Ort und nur zwei, drei Verkäufer haben aufgrund der schlechten Wetteraussichten abgesagt. Insgesamt waren etwa 30 bis 40 Händlern in unserem Vereinsheimgarten und haben auf den zur Verfügung gestellten Tischen ihre Waren angeboten. Und auch in diesem Jahr war das Warenangebot wieder überwältigend, von Angelhaken, Messern, Blinkern, Schwimmern, Stühlen, Büchern, Kunstfliegen, Schnüren, Angelruten, Wobblern, Wetterzelten, Keschern, Jacken, Abhakmatten, Boilies, Grundbleien, Rutenhaltern, Angelrollen, Vorfächern, Angeltaschen, Angelschirmen, Pilkern, usw., usw., neu oder gebraucht, alles was man für unser Hobby gebrauchen kann konnte erworben werden.
Und die grob geschätzten 200 Käufer ließen sich diese Chance nicht entgehen. Zahlreiche Artikel wechselten nach manchmal langen Preisverhandlungen den Besitzer und zum Schluss waren alle zufrieden. Die Verkäufer, weil sie ihre Ware an den Mann gebracht und die Käufer, weil sie manches Schnäppchen gemacht haben. Man kann sagen, dass diese Veranstaltung ein voller Erfolg war und dass es im nächsten Jahr deshalb wieder einen Angeltrempelmarkt 2025 geben wird.
An dieser Stelle möchten wir uns bei allen beteiligten Vereinsmitgliedern die beim Auf- und Abbau, in der Küche und am Grill, beim Verkauf der Essensmarken und am Ausschank geholfen haben recht herzlich bedanken. Besonderer Dank geht an unseren Vorstand Norbert Himmer, der die ganze Organisation und Anmeldung der Verkäufer übernommen hatte und an Peter Walther, der uns die Bierzelttische kostenlos für den Trempelmarkt zur Verfügung gestellt hat. khp