Stacks Image 96

Am 8. April 1964 trafen sich auf Einladung des Gastwirts Wilhelm Zuckermantel in der Gast­stätte „Zum Eifelturm“ in Zirndorf neunzehn Fischer, um einen eigenen Verein zu gründen. Erklärtes Ziel war es, den interessierten Anglern aus Zirndorf und Umgebung durch Kauf oder Pacht geeigneter Gewässer die Möglichkeit zur Ausübung der Angelfischerei zu geben.
Die Gründung des Vereins unter dem Namen „1. Fischereiverein Zirndorf“ (1. FVZ) wurde einstimmig beschlossen und eine sechsköpfige Vorstandschaft gewählt. Erster Vorstand des neuen Vereins war Egon Beiersdorfer

Stacks Image 111

Geschäftsstelle:

Telefon Büro: 0911 602574
Fax: 0911 6099830
Mail: 
fischereiverein-zirndorf@web.de
Telefon Wirtschaft: 0911 60046040

Öffnungszeiten Vereinsheim:

Geöffnet haben wir Freitag, ab 18.00 Uhr bis ca. 24:00 Uhr (warme Küche bis 20:00 Uhr). Wir haben geschlossen während der Schulferien und wenn der Freitag auf einen Feiertag fällt.

Vereins Nachrichten 3/2022

Image

Vereins Nachrichten 2/2022

Image

Vereins Nachrichten 1/2022

Image

Image
1. FV Zirndorf beim Kirchweihumzug
Einer der Höhepunkt der Zirndorfer Kärwa, ist neben dem Baumaufstellen, immer der Kirchweih-Festzug am Samstag. Auch dieses Jahr, nach zwei Jahren Corona-Pause, säumten zahlreiche Besucher die Straßen um keine der zahlreichen Vereine, Verbände und Musikkapellen aus Zirndorf und der Region zu verpassen. Alle Teilnehmer hatten sich mit viel Mühe und Fleiß darauf vorbereitet, um brisante sowie aktuelle Themen humorvoll „durch den Kakao zu ziehen“.
Für das Thema und die Gestaltung des Festwagens des 1. FVZ war in diesem Jahr zum ersten Mal Stefanie Feustel verantwortlich. Sie hat mit viel Liebe und Fleiß versucht die aktuellen Themen Corona und Affenpocken auf der Ladefläche unseres LKW`s umzusetzen. „Corona oder Pocken – wir werden‘s rocken“ war der Slogan und dass Ihr Konzept gelungen war, zeigte der 7. Platz unseres Festwagens bei der Prämierung der teilnehmenden Gruppen.
Auch unsere Fußgruppe hat zu diesem guten Platz beigetragen. Die Anzahl der Teilnehmer war schon lange nicht mehr so hoch. Wobei ein oder zwei Dutzend Fischer und einige Jugendliche mehr, wären noch besser gewesen.
Alles in allem war unsere Performance gelungen und der Fischereiverein hat sich wieder würdig dem Zirndorfer Publikum gezeigt. Unser Dank gilt vor allem Stefie und Ihrer Mannschaft, die den Festwagen entworfen und gebaut haben, weiterhin geht ein danke schön an Georg Koppen, der wieder mit seinem Eicher-Traktor und einem Hänger unsere Festgruppe bereichert hat. Danke auch an alle Teilnehmer der Fußgruppe, die sich zum Schluss, wie alle anderen auch, eine kleine Brotzeit im Vereinsheim verdienten. khp
Stacks Image 176
Stacks Image 178
Stacks Image 180

Stacks Image 229
Stacks Image 231
Bratwurstsemmeln ausverkauft
Stadt- und Brauereihoffest war ein voller Erfolg

Zirndorf – Ein Ereignis, das es in der Geschichte des Fischereivereins, glaube ich, noch nie gegeben hat: Am Sonntagnachmittag waren unsere Bratwürste ausverkauft. An dieser Tatsache sieht man wieder wie toll unser Angebot von der Zirndorfer Bevölkerung angenommen wird, denn auch dieses Mal haben wir mit Qualität, Geschmack und Preis unsere Kunden überzeugen können.
An allen drei Festtagen waren die Plätze rund um die St-Rochus-Kirche, am Marktplatz und in der Nürnberger Straße stets gut besucht und die Besucher ließen sich, unterhalten von Musikgruppen unterschiedlichster Richtungen, die angeboten Speisen schmecken. Zu der guten Stimmung hat natürlich auch das gute Wetter am gesamten Wochenende beigetragen.
Unsere Festmannschaft war mit vollem Elan dabei und hat sich bei dem großen Antrag ein besonderes Lob verdient, denn selbst die längste Warteschlange vor unserer Bude wurde so schnell wie möglich wieder abgebaut.
Vielen Dank an alle Mitarbeiter die geholfen haben, dass dieses Fest so erfolgreich gestaltet werden konnte. Aufbau der Bude, Einkauf der Waren, Vorbereitung und Verkauf der Speisen, alles top, nur beim Abbau der Bude und beim Säubern und Verstauen unserer mitgebrachten Utensilien haben sich lediglich drei Personen beteiligt, was eindeutig zu wenig war. Deshalb auch hier vielen Dank für euren Einsatz!
PS. Am Sonntagnachmittag haben wir, statt der ausverkauften Bratwürste, dann noch Steak vom Grill im Semmel mit gerösteten Zwiebeln verkauft. - Improvisieren muss man können!
khp


Stacks Image 239
Stacks Image 244
Stacks Image 246
„Zirndorf‘s Fest aller Feste“ so bezeichnete der Redakteur des Lokalanzeigers in seinem Bericht unser diesjähriges Fischerfest. Das ist ein Lob auf das wir alle stolz sein können, dass aber nur durch den selbstlosen Einsatz aller Mitarbeiter verdient werden konnte.
Trotz etlicher Probleme bei der Aufstellung einer schlagkräftigen Mannschaft (Norbert hatte so manche schlaflose Nacht) muss man zum Schluss der drei Tage doch mit dem Festverlauf sehr zufrieden sein.
Nach zwei Jahren ohne Fischerfest war zu Beginn die Bereitschaft zum Arbeitsdienst wohl noch etwas eingeschlafen und zusätzlich zu den zögerlichen Arbeitsdienstmeldungen müssten wir in der Vorbereitung auf das Fest einen Generationswechsel feststellen. Viele unserer alten Haudegen, die Jahre lang kein Fischerfest ausgelassen hatten, haben sich inzwischen in den Vereinsruhestand gegeben. Zum Festbeginn jedoch war jedenfalls jede Bude, jede Schenke, jeder Grill, usw. mit qualifiziertem Personal besetzt und jeder, der sich zu einem Arbeitsdienst gemeldet hat, hat auf seiner Position das Beste gegeben und damit zum Gesamterfolg beigetragen.
Am Freitag war leider den ganzen Tag Regen, der aber pünktlich zum Fest (Dank unseres Patrons Petrus) aufhörte. Der Vereinsheimgarten füllte sich langsam und die Stimmung war, angeheizt durch unser Gesangsduo Mathias und Franzi, ziemlich gut, war aber mit einem Freitag aus der Vor-Corona-Zeit nicht zu vergleichen. Der Samstag erinnerte alle wieder an die gute alte Zeit, der Garten war voll, die Stimmung super (Roland und Heiko von den Moonlight‘s waren wie immer Spitze), alle unsere Spezialitäten gingen weg wie die warmen Semmeln und unsere Besucher waren zufrieden. Am Sonntag war dann verkaufstechnisch leider ein kleiner Einbruch. Waren in früheren Jahren unsere Gäste bei den verbilligten Makrelen in Schlangen angestanden, so mussten wir dieses Jahr froh sein, dass wir unsere bestellten Fische überhaupt verkaufen konnten. Die Besucher, die aber zu uns gefunden haben, waren zufrieden und ließen sich am Vormittag von unserem Lui, dem singenden Gerüstbauer, unterhalten. Und die, die am Nachmittag und am Abend bei uns im Garten waren, erfreuten sich an der unterhaltsamen Musik von Micha’s Tanzmusik.
Das wir nach zwei Jahren Pause immer noch mit dem Titel „Fest der Feste“ geehrt werden ist sehr erfreulich, ist aber nur mit der enormen Einsatzbereitschaft unser Mitglieder zu erklären. Die Vorstandschaft und die Verwaltung bedanken sich jedenfalls bei allen Helfern die zum guten Gelingen des Fischerfest 2022 beigetragen haben. khp
Stacks Image 256
Stacks Image 254
Stacks Image 258

Mit der Abfischung des Großen Dutzendteichs am 13. November 2021 in Nürnberg beendete der langjährige Verbandsgewässerwart Norbert Himmer seine Tätigkeiten beim Fischereiverband Mittelfranken e.V.
Stacks Image 266
Nürnberg – Am Samstag, den 13.11. trafen sich ca. 40 Helfer, unter der Leitung von Gewässerwart Norbert Himmer und dem Diplom-Biologen des Verbands Hans Padberg, morgens um 06:00 Uhr am Mönch des Großen Dutzendteichs ,um die im Sommer gezogenen Karpfen und Hechte abzufischen und in die Angelgewässer des Verbands auszusetzen. Bereits Wochen vorher hatte der Weiherbeauftragte der Stadt Nürnberg Klaus Kleinschroth, von allen nur „Dutzendteich-Klaus“ genannt, der für die 88 Gewässer im Stadtbereich von Nürnberg zuständig ist, begonnen den Wasserstand immer weiter zu senken, so dass um ca. 09.00 Uhr mit der Abfischaktion begonnen werden konnte. Korb um Korb der gefangenen Fische wurde von den fleißigen Helfern zu den Hälterungsbecken gebracht, wobei bereits hier eine Sortierung nach Fischart stattfand. Anschließend wurden die Fische auf die von den Mitgliedsvereinen bereitgestellten Fischtransportern verladen und sofort zu den Angelgewässern des Verbands transportiert, wo sie dann schonend besetzt wurden. Nach ca. drei Stunden war die gesamte Aktion beendet und es konnten insgesamt ca. 5.000 kg Karpfen, 1.100 Schusshechte und zahlreiche Beifische, wie Barsche, Schleien und Rotaugen, dem Gewässer entnommen werden. Mit dem Abwachsen der Karpfen war Hans Padberg sehr zufrieden. Bei den Hechten war der Einfluss von Fischprädatoren wie Kormoran und Gänsesäger zu spüren und das Fangergebnis dementsprechend nicht zufrieden stellend.

Wir möchten uns hier bei allen Helfern recht herzlich bedanken und hoffen, dass zu den Abfischaktionen im nächsten Jahr, dann ohne Norbert Himmer, wieder so viele fleißige Helfer kommen.

Bei den Neuwahlen für das Präsidium und den Hauptausschuss am 01. Dezember 2021 für die Periode bis zum Jahr 2025 trat Norbert Himmer nicht mehr an und stellte somit sein Amt für einen Nachfolger zur Verfügung. Norbert war seit 2009 als 1. Gewässerwart im Hauptausschuss des Fischereiverbands Mittelfranken tätig. Er war hier verantwortlich für den Fischbestand in den gesamten Verbandsgewässern mit einer Gesamtfläche von mehr als 2.500 ha. Dazu gehören, neben dem Wöhrder See und den Aufzuchtgewässern der Dutzendteichanlage, wie etwa dem Großen und Kleinen Dutzendteich, den Valzner Weihern, dem Flach- und dem Nummernweiher, auch die Seen der Fränkischen Seenplatte, Großer und Kleiner Brombachsee, Altmühlsee, Rothsee, Igelsbachsee, Happurger Seen sowie der Main-Donau-Kanal. Zusätzlich war Norbert Himmer als Obmann auch für die über 80 ehrenamtlichen Fischereiaufseher des Verbands zuständig, wo er mit seiner aufgeschlossenen Art immer Anerkennung fand. Der Verband würdigte seine herausragende Arbeit 2019 mit der Verleihung der silbernen Ehrennadel des Fischereiverbands Mittelfranken für Verdienste um die Fischerei, zusätzlich erhielt er im letzten Jahr für seine jahrelangen aktiven ehrenamtlichen Leistungen auch das Ehrenzeichen des Bayrischen Ministerpräsidenten für Frauen und Männer im Ehrenamt.

Mit Norbert Himmer verliert der Verband ein geschätztes, kompetentes und beliebtes Mitglied des Hauptausschusses. Wir wünschen ihm in der Zukunft viel Gesundheit und „Petri Heil“.
Stacks Image 276
Karl-Heinz Petschner
Stellv. Obmann für Öffentlichkeitsarbeit Fischereiverband Mittelfranken e.V.

Stacks Image 281
Stacks Image 284
Königsfischen 2022
Nach den Jahren 2019, 2020 und 2021, in denen sich immer Klaus Reim mit einem gefangen Karpfen jenseits der 20-Pfund-Marke zum Fischerkönig krönen konnte, haben wir in diesem Jahr endlich mal wieder ein neues Gesicht auf dem „Königsthron“. Mit Heinz-Dieter Franz, übrigens unser früherer Jugendleiter, haben wir einen neuen König, der sich zum ersten Mal in die Liste der Vereinskönige eintragen konnte.

Er konnte sich, bei einem geschätzten Teilnehmerfeld von etwa 60-70 Anglern, mit einem gefangen Karpfen aus der Wörnitz mit 6.480 g beim Kampf um die Krone durchsetzen. Ebenfalls mit einem Karpfen, aber aus der Rednitz, mit etwas mehr als 1 kg weniger Gewicht ( 5.200 g), konnte Sven Peiker den zweiten Platz erringen. Dritter wurde Peter Wolf mit einem Karpfen mit 4.880 g, ebenfalls aus der Rednitz.

Von den 15 zur Waage gebrachten Fischen waren nur drei Fänge aus der Wörnitz. Normalerweise das Gewässer mit der höchsten Fangquote. Dieses Jahr jedoch wurden die restlichen zwölf Fische in der Rednitz, in der Bibert, in der Zenn, in der Altmühl und in der Regnitz gefangen. Auch die Palette an unterschiedlichen Fischarten konnte sich dieses Jahr sehen lassen. So wurden außer Karpfen noch ein Hecht, zwei Grasfische, eine Bachforelle und zwei Weißfische gefangen. Das beweist, dass auch in anderen Gewässern schöne und große Fische zu fangen sind und das unsere Vereinsmitglieder mehr oder weniger die gesamten zur Verfügung stehenden Gewässer zur Jagd auf den Königsfisch nutzen.

Bei der Siegerehrung wurde den drei Erstplatzierten vom Vorstand Norbert Himmer je eine Erinnerungsurkunde überreicht. Er bedankte sich bei den anwesenden Fischern für die Teilnahme am Königsfischen und wünschte sich fürs nächste Jahr wieder eine größere Anzahl an Vereinsmitgliedern die am Königsfischen teilnehmen, vielleicht sogar mal wieder mehr als 100 Personen.

Mit einem Dank an das Personal in der Küche (dieses Mal gab’s Schweinsbraten mit Kloß und Salat von unserem Vereinskoch Uwe Brenner) und dem Personal hinter und vor der Theke beendete Norbert Himmer den offiziellen Teil der Veranstaltung.

PS. Im Anschluss gab der neue König noch eine Schnapsrunde aus. khp

1. Fischereiverein Zirndorf e.V. 2022 © Contact Me